Dieses Thema sorgt immer wieder für hitzige Gespräche. *Innen, m/w/d, die Diskussion um die geschlechtergerechte Sprache zieht einen langen Rattenschwanz hinter sich her. In unserer Gesellschaft gibt es einige Redewendungen, welche maskulin im Sprachgebrauch verwendet werden. Einige Menschen die diese Maskulinität in ihrem Sprachgebrauch verwendet, verwenden dies oft ohne etwas Schlechtes damit bewirken zu wollen, doch bei anderen Menschen löst dies ein Gefühl von Ungerechtigkeit aus.

 

Ausbleibende Wirkung?

In einigen Unternehmen bekommt die gendergerechte Sprache nicht den Raum, den sie angesichts unserer Zeit bekommen sollte. Viele Reaktionen gehen vor allem gegen die gendergerechte Sprache. Argumente dafür sind beispielsweise von schlechter Lesbarkeit, beeinträchtigter Lesefluss bis hin zur fehlenden Wirkung. Den Höhepunkt gegen die gendergerechte Sprache wurde durch die Petition des Vereins Deutscher Sprache erreicht, der die deutsche Sprache als eigenständiges Kulturgut schützen wollte. Ihre Argumente dafür waren, dass durch die gendergerechte Sprache die Frau in der Gesellschaft auch keine Gleichstellung erreichen würde.

 

Spiegelt Sprache die Wirklichkeit?

Wenn Sie von Manger, Gründer und Vordenker sprechen, so sprechen Sie wörtlich nur von Männern, auch wenn Sie vielleicht Frauen inkludieren. Zusätzlich müssen Sie nicht nur die Frauen bedenken, sondern auch die Menschen, die weder Frau noch Mann sind. Deswegen sprechen Sie im Idealfall auch von Manger*innen, Gründer*innen und Vordenker*innen. Das macht für viele Menschen einen spürbaren Unterschied aus, was auch mit Studien nahgewiesen wurde. Sprache festigt unser Denken. Deswegen ist es umso wichtige die richtige Sprache zu benutzen. Natürlich kann nicht nur alleine durch die Sprache jedes Geschlecht gleichgestellt werden, aber es ist eine wichtige Stütze in der Bewegung.

 

Gendern tut nicht weh

Es gibt bislang nur wenige Magazine, die gendergerechte Artikel benutzen. Durch die Jahrzehntelange Routine fällt es vielen Journalist*innen oder Kommunikationsberater*innen schwer die neue Sprache zu verwenden, zusätzlich ist es durch die strengen Vorgaben der Headlines und Beiträge einfacher die maskuline Variante zu wählen. Vor allem aber muss das die PR schaffen zu integrieren. Egal ob Print, Online, TV oder Radio, alle müssen den Gebrauch umsetzten. Gerade die junge Generation öffnet sich dafür, die ältere Generation muss noch nachziehen. Aber auch hier lassen sich Möglichkeiten einer „sanften Rebellion“ raus aus der Komfortzone finden:
• Neutrale Beschreibungen wie „Fachkraft‟ oder „Publikum‟ schaffen Gleichheit.
• Verben wie „teilnehmen“ können Substantive wie „Teilnehmer“ gezielt und vor allem stilistisch gut ersetzen.
• Profilbeschreibungen wie „Fachleitung‟ neutralisieren den „Fachleiter‟.
• Weibliche Stimmen und Meinungen setzen Akzente.
• Direkte Anrede mit dem Vor- und Nachnamen schafft Klarheit.

 

Von dem Geist der Zeit beeinflusst lebt die Sprache. Mit Ihr muss im richtigen Moment der richtige Impuls gesetzt werden, um nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich eine Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn es anfangs schwer ist, lohnt es sich am Ende.

Ob Sie vom PC oder Mobilgerät aus eine Videokonferenz führen, für jede Plattform gibt es eine passende Lösung und diese heißt nicht immer Skype.

 

Amazon Chime

In direkter Konkurrenz zu Skype for Business und Cisco Webex steht Amazon Chime. Ein Videokonferenz-Dienst, welcher über Amazon Web Services (AWS) angeboten wird. Sie können die Funktionen 30 Tage lang kostenlos testen und danach entweder die Amazon Chime Basic Version kostenlos weiter nutzen oder Amazon Chime Pro benutzen. Dort fallen die Gebühren für die Module an, welche Sie nutzen. Diese Videokonferenz-Dienste können auf PCs, Smartphones, sowie Tablets über die App verwendet werden.

 

Bitrix24: Online gratis zusammenarbeiten ohne Begrenzung der Nutzeranzahl

Dieser Anbieter ist eine All-Around-Lösung. Es umfasst ein Aufgaben- und Projektmanagement inklusive Cloudspeicher und auch Gruppenchats und Videoanrufe, sogar bis Videokonferenzen sind möglich. Bis zu 12 Personen können im „Free“ Tarif eine Videokonferenz führen, das bietet sich für Einzelpersonen oder kleine Unternehmen gut an. Natürlich bietet Bitrix24 noch mehr verschiedene Tarife an. Doch während der Coronakrise hat Bitrix24 sich nun bereitgestellt, die Begrenzung der Nutzerzahl aufzuheben, um einen schnellen einfachen Austausch zu ermöglichen.

 

Microsoft Teams

Normalerweise können Sie dieses Angebot nur kostenpflichtig benutzen. Doch aufgrund der aktuellen Lage, können Sie nun über Office 365 die Microsoft Teams kostenlos bis 2021 nutzen. Das Angebot umfasst Gruppenchats, Telefonanrufe und sogar Videochats. Die Anzahl der Mitglieder in einem Team begrenzt sich auf 5.000, während sich in einem privaten Chat maximal 100 Personen aufhalten dürfen. In Besprechungen oder Anrufen dürfen maximal 250 Personen teilnehmen. Auch das Präsentieren einer PowerPoint ist über Microsoft Teams möglich. Dabei sollte die Datei die Dateigröße 2GB nicht überschreiten.

 

 

Mikogo

Snapview stellt mit Mikogo eine Videokonferenzlösung dar, welche sich auf die Präsentation von Informationen konzentriert. Teilnehmen können bis zu 25 Personen. Die Übertragung von Audiodaten muss nicht wie bei den meisten Anbietern über das Internet erfolgen, sondern kann auch über eine Telefonleitung hergestellt werden. Natürlich ist die Teilnahme über das Web möglich. Zusätzlich bietet sich sogar die Möglichkeit an die Software über Windows, macOS, Android und iOS zu benutzen. Auch bei diesem Anbieter gibt es eine Pro-Version, welche 14 Tage kostenlos getestet werden kann.

 

Skype

Skype ermöglicht Gruppen bis zu 10 Benutzern Videoanrufe und Chats kostenlos. Die typischen Business-Funktionen fallen jedoch weg, da diese Microsoft Teams vorbehalten sind. Denn Skype gehört zu Microsoft. Es sind mit Skype Videoanrufe, normale Anrufe, Instant-Messaging, Dateiübertragung und Screen-Sharing möglich.

 

Gotomeeting

Die Testversion können Sie 14 Tage kostenlos testen. Gotomeeting ermöglicht bis zu 10 Teilnehmern gleichzeitig eine Videokonferenz und das Teilen von Daten. Natürlich bietet Gotomeeting ebenfalls eine Pro-Version an. Dabei können bis zu 250 Zuschauer an einer Konferenz teilnehmen. Das vollentwickelte Konferenzsystem bietet ebenso Funktionen wie Bildschirmteilung kollaboratives Bearbeiten auf dem Bildschirm, Textnachrichten und die Möglichkeit, sich mit einem Telefon zu verbinden an. In der Pro-Version können bis zu 25 Personen teilnehmen.

 

Webex

Webex ist ein Mitbewerber-Produkt von Citrix Gotomeeting mit dem großen Unterschied der Teilnehmeranzahl. Hierbei haben bis zu 100 Teilnehmer die Möglichkeit die voll ausgereiften Videokonferenz-Funktionen wie Desktop-Sharing, Whiteboarding, gemeinschaftliches Dokumenten-Management und Fernzugriff auf Computer der Teilnehmer zu benutzen. Generell ist Webex für einen einzigen Nutzer kostenlos. Aber auch Webex hat sich für die Coronakrise eine Besonderheit überlegt. Nun dürfen Webex bis zu 100 Teilnehmer aus einem Unternehmen kostenlos und ohne zeitliche Einschränkungen bis zu 90 Tage lang nutzen. Danach können Sie mit Ihrem Unternehmen ein kostenpflichtiges Abonnement eingehen, dies ist jedoch nicht verpflichtend.

 

Tiny Chat

Dieser Anbieter ist eine „Online Video Chat Community“, welche ein einfaches Erstellen von Video-Chaträumen ermöglicht. Die Pro-Version verbannt die Werbung aus dem Nutzerbereich und bietet ein paar weitere Vorteile an.

 

Vsee

Vsee ist ein Anbieter, mi dessen Hilfe sich Videokonferenzen erstellen lassen. Dies ist für Windows und macOS, sowie iOS- Nutzer erhältlich. Die Pro-Version bietet mit einer Verschlüsselung die Möglichkeit Daten auszutauschen, kostet aber im Monat um die 49 Dollar.

 

Own Cloud

Own Cloud basiert auf Open-Source und ermöglicht das Aufbauen einer privaten Cloud-Umgebung und ein eigenes Videokonferenzsystem. Es lassen sich durch das System Dokumente, Fotos, Videos leicht austauschen aber auch Termine und Kontakte speichern und untereinander freigeben.

 

Rembo

Rembo ist für macOS und Linux-Varianten verfügbar. Es ist ebenfalls ein kostenloses System, wofür Sie als Nutzer jedoch ein Benutzerkonto anlegen müssen. Das Tool ermöglicht Ihnen Datenverbindungen über das Internet aufzubauen. Ebenso ist auch ein Datenaustausch möglich, genauso wie die Fernsteuerung von Rechnern und Videokonferenzen.

 

Rainbow

Alcatel-Lucent Rainbow ist ein cloud-basiertes System, welches den Nutzern Aktivitäten wie Chat, Audio- oder Videoanrufe ermöglicht. Dabei werden vier verschidene Varianten angeboten. So ist die Variante „Essential“ kostenlos, „Business“ für 2€ monatlich pro Nutzer erhältlich, „Enterprise“ für 4€ monatlich pro Nutzer und Enterprise-Conference für 232€ im Jahr zu abonnieren. Bisher war es Enterprise-Conference Nutzern möglich mit 30 Teilnehmern eine Konferenz zu führen, dies wurde nun auf 50 Teilnehmer pro Konferenz erweitert.

 

Zoom

Zoom bietet Videokonferenzen, Online-Besprechungen, Chat und die mobile Zusammenarbeit an. Zusätzlich ist ein Screen-Sharing möglich, sowie bis zu 1000 Teilnehmer an einer Videokonferenz teilnehmen können, nur 49 pro Bildschirm aber angezeigt werden. Dieser Service eignet sich vor Allem besonders gut für den Schulunterricht, sowie universitäre Lehrveranstaltungen an. Jedoch eignet es sich ebenso gut für Business-Meetings und Konferenzen, welche üblicherweise im Unternehmen geführt werden.

Momentan werden Passwörter des Firefox-Browsers über Master-Passwörter für die verschiedenen Webseiten absichern. Doch viele nicht so Technik affine Nutzer wissen dies überhaupt nicht und machen Ihre Passwörter somit ganz leicht auslesbar, für Jeden der den Zugriff auf den Rechner erlangt. Dies geschieht ganz unwissentlich. Deswegen soll zukünftig der Zugriff unterbunden werden, verkündete Firefox-Experte und Webentwickler Sören Hentzschel.

Zukünftig soll Firefox ab der Version 76 eine Authentifizierung über das Betriebssystem anfordern, wenn bei einer Webseite kein Master-Passwort hinterlegt wurde. Diese Leistung soll bei Windows angeboten werden und bei macOS verfügbar sein, jedoch erst ab der Version 10.12. Neben der normalen Eingabe des Passwortes, soll zusätzlich noch die Identifizierung durch den Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung ermöglich werden. Die Freigabe wird jedoch nur für fünf Minuten gelten, laut Herrn Hentzschel. Nach den fünf Minuten ist eine erneute Authentifizierung erforderlich, wenn Sie einen weiteren Blick in die gespeicherten Passwörter werfen möchten.

Firefox 76 erscheint Anfang Mai 2020

Wenn Sie schon jetzt die neue Version nutzen wollen, können Sie das über Nightly-Build von Firefox. Jedoch müssen Sie sich klar sein, dass die Version noch nicht vollständig und kfrei von Komplikationen einsetzbar ist. Denn erst Anfang April soll die Version die Beta-Phase erreichen. Der derzeitige Plan von Mozilla ist es, die fertig gestellte Version am 5. Mai 2020 zu veröffentlichen.

 

Verabschiedung FTP-Protokoll

Doch zu Erst wird Firefox sich noch von der Unterstützung des FTP-Protokolls verabschieden. Schon seit zwei Jahren reduziert Firefox die Unterstützung auf ein Minimum. Firefox möchte die Sicherheit für seine Nutzer kontinuierlich verbessern, somit muss auch diese Unterstützung entfallen, da FTP ein unsicheres Protokoll ist. Jedoch sollen Nutzer die Möglichkeit bekommen, FTP-Support wieder aktivieren zu können, dies bezieht sich aber nur für die Anfangsphase. Über Einstellungen in der „about:confing“-Seite soll dies weiterhin möglich sein. Ab Anfang 2021 kann diese Option dann aber auch entfallen und somit der FTP-Support komplett verbannt sein.

Durch die Corona-Krise müssen viele Arbeitnehmer ins Homeoffice. Wenn Sie sich dafür noch ausstatten müssen, sollten Sie unbedingt die Rechnungen aufheben, denn das Finanzamt kann an den Kosten beteiligt werden.
Um von Zuhause die erforderliche Leistung abliefern zu können, brauchen Sie das passende Equipment wie Laptop und Smartphone, um auch für den ständigen Austausch zu sorgen. Nun erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin, dass das Ausstatten Ihrer Beschäftigten mit dem nötigen Equipment steuerfrei ist. Das Gerät bleibt aber dann im Eigentum des Arbeitgebers. Wenn Sie Ihre Ausrüstung privat aus eigener Tasche erneuern wollen, so können Sie diese steuerlich geltend machen, die beinhaltet auch neue Software, Zubehör und auch Reparaturen.

Bei Privatnutzung müssen Kosten aufgeteilt werden

Der Bund der Steuerzahler erklärt, dass die gesamten Kosten der Werbungskosten dargestellt werden, durch die Nutzung des beispielsweise Tablets oder des Smartphones für ausschließlich berufliche Zwecke. Nutzen Sie die Geräte auch teilweise privat, so müssen die Kosten in einen privaten und beruflichen Teil aufgeteilt werden, dabei wird die Aufteilung von 50% Privatnutzung und 50% beruflicher Nutzung oft akzeptiert von den Finanzämtern.
Die Anschaffungskosten spielen auch eine wichtige Rolle. Beträgt der Betrag der Anschaffung unter 800€ netto (also 925€ brutto), so können die Ausgaben direkt als Werbungskosten beglichen werden. Jedoch überschreiten Computer oder Smartphones oft den genannten Betrag bei der Anschaffung, weswegen die Geräte über einen Zeitraum abgeschrieben werden können. Bei Computer beträgt die Dauer des Zeitraums in der Regel um die drei Jahre, bei Smartphones sogar eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren.

Abschreibung muss monatlich vorgenommen werden

Beispielsweise müssen Sie einen Computer, welchen Sie 2019 für 1500€ angeschafft haben und gänzlich beruflich nutzen, in der Steuererklärung für 2019, 2020 und 2021 jeweils 500€ absetzten. Nutzen Sie diesen Computer jedoch auch privat, so können Sie nur 50%, also 250€ pro Jahr abschreiben lassen. Ist dieser Computer erst im November 2019 gekauft worden, sp können Sie diesen auf der Steuererklärung für 2019 nur für zwei Monate abschreiben lassen. Denn die Abschreibung muss monatsweise vorgenommen werden, das müssen Sie unbedingt beachten.

China, Huawei, Ethik, Binnenmarktpolitik, 5G – wo steht eigentlich der europäische Westen, wo steht Deutschland? Im Abseits sind sich einige Experten sicher.
Keywords, Schlüsselwörter und Buzzwords werden oft als Wörter verstanden, hinter denen Digitalisierung und Fortschritt steht. Jedoch handelt es sich oft nur um theoretische Ansätze und keine realen Umsetzungen. So sieht es momentan auch bei dem Thema 5G aus.

Smart City ganz nah?

Durch die Medien wird berichtet, wir Deutschen wären kurz vor einem Durchbruch und könnten bald flächendeckend 5G anbieten. Dadurch würde sich unser aller Leben verändern und es würde die Wirtschaft nachhaltig revolutionieren. Die Fertigung von Produkte soll dann nur auf Nachfrage produziert werden, Smart-City-Konzepte wird das Leben verändern. Smart-Citys sollen intelligente Mülleimer besitzen, welche geleert werden, wenn diese eine gewisse Füllhöhe erreicht haben, intelligente Ampelschaltungen, intelligente infrastrukturelle Ausbauten der Großstädte durch KI-Analysen der Verkehrsbewegung, intelligente Flughäfen, wo Boarding per Face-ID und ohne Ticket erfolgt, all das soll es dann geben. Es wäre die Entstehung einer neuen Welt. Ob Deutschland bei diesem Aufschwung mithalten kann ist fragwürdig.

Ohne Huawei geht es momentan nicht

Momentan ist Huawei die einzige Firma, welche 5G überhaupt liefern kann. Natürlich löst das eine hitzige Debatte aus, denn durch Huawei wäre China in der Lage, den Westen auszuspionieren und durch dieses Wissen ihre Marktführerschaft weiter auszubauen. Theoretisch wäre das auch möglich. Dies ist natürlich nicht gerne gesehen, was man auch an der Reaktion des US Präsidenten sehen kann.

Huawei – why not?

Huawei ist technischer Vorreiter, weil die Chinesen und wir als westliche Kultur kulturelle, strukturelle und ethisch Unterschiede aufweisen, die so groß sind, dass der Westen nicht mithalten kann. Die Chinesen werden ihren technologischen Vorsprung weiter ausbauen, wobei 5G nur ein Platzhalter ist. Diese These lässt die großen Hemmnisse der westlichen Gesellschaft zurückführen.

3 Hemmnisse, eine Wirkung

1. Der Westen verzichtet auf Marktrestriktionen im Stil der Chinesen

Europa wurde schon vor Jahren technologisch abgehängt, durch die weltoffene Haltung, die der Westen pflegt. China hingegen blockierten Firmen-Giganten wie Google, Amazon oder Facebook, wodurch sie einen eigenen, geschlossenen Binnenmarkt haben. Natürlich entstand durch die Blockierung der Firmen-Giganten eine Nachfrage, nach etwas Vergleichbarem. Dadurch entstanden staatlich geförderte Firmen wie Alibaba, Tencent oder Huawei, welche sich unabhängig vom westlichen Markt entwickeln konnten. Durch den Fortschritt, den die Firmen der westlichen Kultur gegenüber hat, verkörpert diese ein überlegenes Gegengewicht.

2. China ist keine Demokratie und kennt keine DSGVO

Die chinesischen Firmen werden vom Staat kontrolliert und gefördert. Dadurch fällt der Konkurrenzkampf untereinander weg, Daten zum eigenen Vorteil und zur Weiterentwicklung zu nutzen. Die Daten werden dort gesammelt, aggregiert und mit Hilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet und verwendet.
China ist für die totale Kontrolle bis auf den einzelnen Bürger bekannt. Durch diese Vorgehensweise wird jedoch ein großer Mehrwert herausgezogen. In China werden alle Busse, Bahnhöfe, Straßen und Flughäfen mit Kameras überwacht. Es geht sogar so weit, dass die einzelne Person über Face-ID erkannt werden kann. Durch die 5G-Technologie und der Zuordnung des Smartphones können sogar Rückschlüsse über den Wohnort, das Einkaufsverhalten, sowie das Reiseverhalten gezogen. Aber gerade durch diese technische Überlegenheit sind die Chinesen in der Lage schon heutzutage Smart-Citys zu bauen oder beispielsweise wie in Shenzen die Infrastruktur auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abzustimmen.
Durch unsere ethische Einstellung können wir überhaupt nicht mithalten, da wir nie in der Lage sein werden solche Analysen durchzuführen und Daten so detailliert zu sammeln.

3. Unsere bürokratische Struktur hemmt unsere Innovationschancen

Heutzutage müssen Gründer in Deutschland einiges aushalten. Sie müssen zu aller Erst eine Person, welche für den Datenschutz zuständig ist, einstellen. Würde er es nicht machen, würde ihm hohe Strafzahlungen drohen. Die Förderungsmöglichkeiten für Ideen sind nicht ausreichend. Selbst wenn dieser Gründer die ersten Monate gut überleben würde, so würden die folgenden Steuervorauszahlungen ihn umso mehr fordern.

Fazit

Deutschland henkt so sehr hinterher, weil es sich selbst Steine in den Weg legt, mit so wenig Aussicht auf Innovation. Mit 5G wären wir überfordert, da nicht mal unser 4G reibungslos funktioniert. Beispielsweise hängt das Internet oft oder es gibt Funklöcher bei Zugfahrten. Nicht einmal die Versorgung der Großstädte mit schnellem Glasfaser als Internet-Basis-Versorgung ist möglich. So muss Deutschland definitiv erst einmal die Basis schaffen, bevor 5G in Erwägung gezogen werden kann.

Googles Kartendienst Maps hat bereits 98 % der bevölkerten Welt erfasst und für jeden mit Internetzugang zugänglich gemacht. 12 Jahre nach der Einführung von Google Street View, wächst auch dieser Googledienst rasant.

Die Zeit der auf Landkarten gezeichneten Monster und Seeungeheuer liegt bekanntlich eine lange Zeit zurück. Heute wissen wir es besser, denn Google Maps zeigt uns die Welt, wie Sie wirklich ist. Google bietet uns bereits Bildmaterial von über 93 Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche über das Internet an. Das berichtet CNet mithilfe von Googles Unternehmensdaten in den USA. Dazu kommt, dass Street View über die Jahre ebenfalls Einiges an Bildmaterial gesammelt hat.

Google Earth und Street View kartografieren unsere Erde

Um die Welt zu kartografieren setzt Google auf Kameras, welche an Autos, Kamelen oder sogar dem Rücken von Menschen angebracht werden. Die bekannten Street View Fahrzeuge, die eventuell bereits an dem ein oder anderem vorbeigefahren sind und im Straßenverkehr für Aufmerksamkeit sorgen, werden um den sogenannten Google Street View Trekker ergänzt. Dies sind Rucksäcke mit Kameras und Technologie, welche zur Erfassung der Umgebung genutzt werden.  So wurde einer dieser Trekker bereits von einem Menschen durch den Grand Canyon in den USA getragen und versorgt uns mit Bildaufnahmen der gigantischen Schlucht. Google Street View hat so bereits zehn Millionen Meilen an Straßen und Wegen aufgezeichnet.
 
Bei den Luftaufnahmen der Erde läuft das Ganze etwas anders ab. Hierzu bedient sich Google bei externen Anbietern und kauft diesen das Bildmaterial ab.
 
Der US-Konzern sammelt immer mehr Daten zu den optischen Aufnahmen und bietet mittlerweile Verkehrsinformationen, Nahverkehrsverbindungen und mit Live View eine neue Art Fußgängern mittels Augmented-Reality bei der Orientierung in Straßenzügen zu helfen.

Wie viel von der Erde zeigt uns Google?

Google hat mit den 93 Millionen Quadratkilometern einen sehr hohen Anteil der besiedelten Erde erfasst. Dies entspricht 98 % der bevölkerten Welt. Diese Zahl deckt sich allerdings nicht mit der gesamten Erdoberfläche.
 
Die gesamte Erdoberfläche beträgt ca. 510,1 Millionen Quadratkilometer. Bekanntlich nehmen die Meere den meisten Platz ein. Die Landmasse beträgt daher noch ca. 149,3 Millionen Quadratkilometer. Somit hat Google mit den bereits aufgezeichneten 93 Millionen Quadratkilometern rund 62 % der gesamten Landmasse abgedeckt. Diese Zahl wird in den kommenden Jahren mithilfe der sich immer weiterentwickelnden Technologie vermutlich noch ansteigen.

Bald ist es wieder soweit, Weihnachten steht in den Startlöchern und wie jedes Jahr zu dieser Zeit, Leuten die Glocken nicht nur unter dem Weihnachtsbaum, sondern auch in den Online-Shops. Denn Black-Friday und Cyber-Monday stehen ebenfalls vor der Tür und warten wieder mal mit Angeboten in den verschiedensten Kategorien auf Sie. 2019 sollen laut einer aktuellen Analyse von App Annie Shopping-Rekorde in sämtlichen Online-Shops gebrochen werden.

Black-Friday steht vor der Tür

Es ist Tradition zu dieser Zeit, dass viele Händler ihre Preise mit teils unschlagbaren Angeboten senken und somit den Ansatz für das Weihnachtsgeschäft geben. Immerhin sind der Black-Friday und Cyber-Monday die größten Shopping-Events des Jahres. Einige Händler bieten derweil sogar eine ganze Woche mit Angeboten an. Verständlich, denn an diesem „Feiertag“ verdienen Online-Shops eine Menge Geld.

Prognose des Kaufverhaltens für das diesjährige Black-Friday

Aus einer Prognose des Technologieunternehmens App Annie geht hervor, dass Konsumenten um den Black-Friday und Cyber-Monday ca. 25% mehr Zeit in Shopping-Apps wie Zalando und Amazon verbringen. Die Prognose verspricht daher den bisher größten Ansturm auf unter anderem jene Shops. Die Experten von App Annie gehen sogar so weit und behaupten, dass die diesjährige Black-Friday Woche einen Rekord als größte Onlineshopping-Woche aufstellen wird.

Auch in den Wochen nach Black-Friday, wird die Freude am Shoppen nicht nachlassen. Aus der Prognose geht hervor, dass Android-Nutzer Weltweit –China ausgeschlossen– rund 2,2 Milliarden Stunden mit dem durchstöbern der beliebten Online-Shops verbringen. Allein Deutschland macht bereits 75 Milliarden Stunden aus. Verglichen mit letztem Jahr gibt es hier einen Aufstieg von rund 15 Milliarden Stunden.

Vor allem Amazon wird in Deutschland überwiegend über diese Jahreszeit genutzt. Aber nicht nur Deutsche Online-Kunden favorisieren den US-amerikanischen Online-Giganten zu dieser Zeit. Nutzer in Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und natürlich den USA setzten bei der Angebots suche ebenfalls auf Amazon. Des Weiteren stehen Walmart und Target in den Vereinigten Staaten ganz oben auf der Liste.

‚Generation Z‘ im Kaufrausch

Einen erheblichen Einfluss auf den potenziellen Shopping-Rekord in diesem Jahr hat die sogenannte ‚Generation Z‘. Dieser werden überwiegend diejenigen zugerechnet, die von 1997 bis 2012 geboren sind. App Annie gibt an, dass nur in den USA jährlich Erlöse in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar durch das Shopping-Verhalten der 16- bis 22-Jährigen entstehen. Hierbei zählen Digital-First-Händler wie Amazon und Wish zu den beliebtesten Online-Shops dieser Zielgruppe.

Fazit:

Auch in diesem Jahr ist mit einem riesigen Ansturm auf die vielseitigen Angebote der Online-Shops zu rechnen. Diesmal soll dieser, mit Hilfe der ‚Generation Z‘, sogar größer ausfallen als je zuvor und damit noch höhere Erträge in die Kassen von Amazon, Wish und co. Spülen.

Die Datenschutzkonferenz des Bundes und der Länder (DSK)

Am 14. Oktober 2019 hat die DSK ein Konzept zur Ermittlung von Bußgeldern nach der Datenschutz-Grundverordnung veröffentlicht. Als Ergebnis wurde ein neues Bußgeldkonzept vorgestellt, in welchem Datenschutzverstöße von  Unternehmen in 5 Schritten gewertet werden.

In dem Beschluss der DSK heißt es „Dieses Verfahren garantiert eine nachvollziehbare, transparente und einzelfallgerechte Form der Bußgeldzumessung.“. Dieses Konzept betrifft nur Unternehmen und schließt Vereine oder natürliche Personen außerhalb ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit aus. Das Gesetz gilt nur in Deutschland und steht nicht zu 100 % fest. Das Gesetz kann somit jederzeit geändert, aufgehoben oder erweitert werden.

Das Bußgeldkonzept

Die DSK ist sich darüber einig, dass der Umsatz eines Unternehmens eine geeignete Kennzahl ist, um eine sachgerechte wirksame Strafe verhängen zu können.

Der Prozess in 5 Schritten:

(1) Zuerst wird das Unternehmen einer Größenklasse zugeordnet.

(2) Danach wird der mittlere Jahresumsatz der Größenklasse bestimmt.

(3) Anschließend wird ein wirtschaftlicher Grundwert ermittelt.

(4) Dieser Grundwert wird mit dem Faktor der Schwere der Tatumstände multipliziert.

(5) Das Ergebnis von Punkt 4 wird an nicht berücksichtige Umstände angepasst.

(1) die Größenklassen

Jedes Unternehmen wird in eine Größenklasse eingeordnet, um die Strafe nach Umsatz ermitteln zu können. Kleinst- kleine- und mittlere Unternehmen werden in die Gruppen A, B und C aufgeteilt. Großunternehmen werden der Gruppe D unterteilt.

Hier gibt es noch Unterklassen, wie zum Beispiel A.I. diese Unterklasse erfasst alle Kleinunternehmen bis 700.000€ Jahresumsatz.

  • Gruppe A bis 2 Mio. €
  • Gruppe B bis 10 Mio. €
  • Gruppe C bis 50 Mio. €
  • Gruppe D über 50 Mio. €

(2) mittleren Jahresumsatz ermitteln

Als Nächstes werden die Unternehmen in Untergruppen eingeteilt. Hier wird der durchschnittliche Jahresumsatz von Unternehmen in dieser Klasse ermittelt. Das betroffene Unternehmen spielt hier nicht mit rein.

(3) der wirtschaftliche Grundwert

Im dritten Schritt wird der wirtschaftliche Grundwert ermittelt, indem der durchschnittliche Jahresumsatz aus (2) durch 360 Tage geteilt wird. Dies ergibt den Tagessatz.

(4) der Schweregrad der Tat

Im nächsten Schritt wird der Tagessatz mit einem Muliplikationsfaktor verrechnet. Dieser Faktor hängt von den vielen individuellen Umständen des Vergehens ab. Dinge wie die Art, Schwere und Dauer des Verstoßes beeinflussen  dabei erheblich den Multiplikationsfaktor.

Die Schwere der Tat wird in leicht, mittel, schwer und sehr schwer geteilt. Die Datenschutzbehörde entscheidet nach eigenem Ermessen, wie hier die Tat eingeordnet wird.

(5) Anpassung des Grundwertes

Im letzten Schritt wird die Strafe individuell an den „Täter“ angepasst. Der bei (4) berechnete Wert wird anhand aller sonstigen, für und gegen den „Täter“ sprechenenden Umstände angepasst.

Im Hinblick auf den Umgang mit dem Verstoß werden hier viele Dinge berücksichtigt, wie zum Beispiel Vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln, Kooperation mit der Aufsichtsbehörde.

Fazit

Zurzeit halten sich die Behörden noch zurück und verteilen verhältnismäßig niedrige Strafen. Mit den neuen Gesetzen ist trotzdem nicht zu spaßen. Es sind Strafen im Rahmen von knapp unter 1000€ bis hoch zu 20 Mio. € möglich. Dies wird sich wohl mit der Zeit ändern, wenn mehr Strafen verteilt werden und damit Präzedenzfälle geschaffen werden.

 

 

 

 

Die Zukunft des Online-Shopping

Um Online-Shopping zu verbessern wollen Entwickler eine App erstellen, in welcher der Käufer das Produkt virtuell anprobieren kann. Mittels eines 3D-Modells des Käufers, soll es diesem erleichtert werden, das Produkt in der richtigen Größe zu finden.
Für diese App gibt es verschiedene Ansätze. Ed Buttler entwickelt eine Box, in welcher der Käufer sich reinstellen soll, um ein 3D-Modell von sich selbst zu erstellen. Dadurch kann der Käufer sein Produkt anprobieren und um 360° betrachten. Um den Vorgang des Erstellen des Avatar zu vereinfachen, wurde ebenso ein statistisches Modell erstell, welches der Käufer individuell seinen Körpermaßen anpassen kann.
Der japanische Online-Shop Vertreiber Zozo hat einen ähnlichen Ansatz. Er hat einen Anzug entwickelt, in welchem der Käufer ein 3D-Modell von sich erstellen kann, indem dessen Handy mehrere Bilder von Ihm macht. Allerdings funktioniert der Zozosuit noch nicht optimal.
Viele Geschäfte bieten eine persönliche Beratung an. Um dies dem Käufer auch online zu ermöglichen will Amazon eine „virtual fitting room“-App entwickeln. Die App soll die Social-Media-Bilder des Käufers durchsuchen und dessen passenden Style anbieten.

Das Problem der Retouren

Die Probleme bei Online-Shopping sind die vielen Bestellungen, wovon ein großer Teil zurück geschickt wird. Zum Beispiel werden 70% – 80% der bestellten Jeans von Frauen wieder zurück geschickt, auf Grund von der falschen Größe. Alleine in Deutschland gehen 50% der Bestellungen wieder zurück an den Hersteller.

Zukunft des realen Marktes

Der reale Markt muss sich nun vom Online-Markt unterscheiden. Deswegen sollte dieser schrumpfen, dafür sollten die wenigen Geschäfte ein interessanteres Verkaufserlebnis anbieten. McKinsey Achim Berg ist der Meinung, dass Geschäfte sich zu einer Station zum abholen der Online-Bestellungen und Station zur Rückgabe für Retouren entwickeln werden. Eine weitere Idee ist, einen realen Markt zu erstellen, in welchem Marken deren beste Produkte vorstellen können.
Die virtuelle Anprobe könnte für mache Käufer zu viel sein, dennoch wird es die Grenzen zwischen online und offline bestellen nach dem perfekten passenden Kleidungsstück verblenden.

Laut dem Web Usability Forschungsinstitut Baymard Institute beträgt die durchschnittliche Abbruchrate in Online-Shops ca. 69%. Mehr als ein Drittel oder 2 von 3 Kunden legen Artikel in den Warenkorb, durchgehen dann aber nicht den Checkout-Prozess. Wie Sie dieses Phänomen verhindern und Ihren Checkout-Prozess optimieren erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Grundlegende Methoden für die Optimierung Ihrer Conversion-Rate haben wir bereits in diesem Beitrag behandelt.

Amazon beauftragt Checkout Analyse

Mit über 28.ooo Stunden Erfahrung in der UX-Forschung rund um die E-Commerce-Nutzung wurde das Baymard Institut von Amazon Pay beauftragt. Ziel des Auftrags war es ein Verständnis zu entwickeln, was die Beweggründe eines Kunden sind den Kauf abzubrechen, wenn er doch schon Artikel Warenkorb hat. Warenkorbabbrüche stellen ein schwerwiegender Problem für Online-Shop-Betreiber dar. Baymards Forschungsbericht bringt allerdings wertvolle Erkenntnisse an den Tisch, welche wir für Sie zusammengefasst haben:

 

1. Anzahl von Formularfeldern

Die Anzahl der leeren Felder korreliert direkt mit der Erfahrung des Nutzers. Bedeutet, dass mit jedem Feld, das der Kunde manuell ausfüllen muss die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs steigt. Der durchschnittliche Checkout enthält doppelt so viele Felder wie nötig, hier gibt es in der Regel immer Luft nach oben.

2. Vorab ausgefüllte/generierte Formularfelder

Wie bereits beschrieben sind leere Formularfelder ungern gesehen. Hier müssen so viele Eingaben, wie möglich aus den Händen des Benutzers genommen werden. In einer Session mehrmals dieselben Informationen angeben zu müssen ist ein No-Go, deshalb müssen diese nach der ersten Eingabe vorausgefüllt werden. Im Falle des Ortes lassen sich Features utilisieren, die nach Angabe der Postleitzahl den Ort und das Land automatisch generieren.

3. Sicherheitsbedenken bei der Zahlung

Die wahrgenommene Sicherheit Ihrer Webseite ist hier ein wichtiger Stichpunkt. Die meisten Benutzer werden keine fundierte Erfahrung im Bezug zur Funktionsweise von verschlüsselten Formularseiten. Hier liegt es in den Händen der Gestaltung deutlich zu kommunizieren, dass der Prozess sicher und geschützt ist. Hilfreich sind auch Siegel von vertrauenswürdigen Marken – am effektivsten sind hier verbraucherorientierte Marken, wie Norton oder Google.

4. Datenschutzbedenken bei scheinbar unnötig abgefragten Daten

Speziell Angaben zum Geburtsdatum, Geschlecht oder der Telefonnummer haben auf eine verstärkte Bereitschaft den Kauf im Checkout abzubrechen hingewiesen. Diese Angaben können Ihrem zielgruppenorientierten Marketing helfen, allerdings müssen Sie hier abwägen ob Ihnen ein optimierter Checkout hier wichtiger als Ihr Marketing. Wir empfehlen den Checkout zu optimieren. Zudem schon eine einfache Beschreibung, wieso diese Daten abgefragt werden (Telefonnummer – Für Fragen zum Versand), das Risiko eines Abbruchs schon stark mindert.

5. Erzwungene Kontoeinrichtung

Ähnlich, wie die scheinbar unnötigen Angaben zur Person ist auch die erzwungene Kontoeinrichtung scheinbar vorteilhaft für den Shop-Betreiber – sorgt auf der anderen Seite allerdings für große Unannehmlichkeiten und letztendlich zum Kauf-Abbruch. Besonders kauffreudige Kunden sind die Registrierung im hundertsten Online-Shop satt und kaufen dann lieber bei der Konkurrenz. Auch bereits registrierten Kunden kann der Kauf als Gast entgegen kommen, da durchschnittlich 19% aller Kunden ihre Anmeldedaten vergessen und der Prozess der Wiederherstellung langwierig und umständlich ist.

6. Zahlungsoptionen von Drittanbietern

Im Laufe der Tests des Baymard Instituts, das im Jahr 2009 begann, entwickelte sich ein starkes Vertrauen der Kunden in Drittanbieter für Zahlungsoptionen. So haben sich allein im vergangenen Quartal 8% der Käufer im Checkout gegen den Kauf entschieden, da die gewünschte Zahlungsart nicht vorhanden war.

Fazit

All diese Fehlerquellen deuten darauf hin, dass der Punkt der Kaufentscheidung viel weniger ein Punkt sondern ein Prozess ist. Zu sehr hat man sich bisher auf die Optimierung der Produktdarstellung und Benutzerfreundlichkeit auf den Produktseiten verbohrt. Der Checkout ist hier zu kurz gekommen oder wurde schon als sichere Conversion angesehen – die Studie bringt das böse Erwachen. Es ist klar geworden, dass mehr getan werden muss um ein erstklassiges Checkout-Benutzererlebnis zu schaffen.
Wichtig zu beachten ist, dass diese sechs Tipps zwar ein hervorragender Ansatz sind Ihr Checkout-Benutzererlebnis zu optimieren, um Ihre Checkout-Abbruchrate allerdings substantiell und anhaltend zu senken braucht es mehr als das. Gerne beraten wir Sie rund um Ihren Online-Shop, kontaktieren Sie uns hier.

Quelle: https://pay.amazon.com/de/blog/die-baymard-berichtserie-zuerst-vertrauen-gewinnen